Heimkino
Trotz Flachbildschirmen bzw. LCD wird sich auch zu Hause erst das „wahre“ Kinogefühl mit einem Beamer, also einem Projektor, einstellen.
Doch dazu sollte man sich vorher genau überlegen, ob eine derartige Anschaffung überhaupt sinnvoll ist.
Ein guter Beamer ist nicht gerade billig, somit sind Schnäppchenangebote von vornherein sehr skeptisch zu betrachten. Die Qualitätsunterschiede sind groß. Auch die räumlichen Anforderungen sind höher als für einen Flachbildschirm. So kann es sein, dass man neue Lampen kaufen muss oder ein vorhandenes Wandtattoo enfernen muss.
Somit sollte ein derartiger Projektor über einen sehr guten Kontrast verfügen, farbtreu sein, über eine gute Videoelektronik verfügen und – was oft nicht ausreichend beachtet wird – je nach Aufstellungsort nicht laut sein.
Absolut ungeeignet sind Datenprojektoren, die geschäftlich Sinn machen, aber nur auf sehr hohe Lichtausbeute „gezüchtet“ sind, um auch in helleren Räumen noch lesbare Ergebnisse zu bringen. Und auch die Elektronik genügt kaum den Ansprüchen, wie sie eine gute Filmwiedergabe nun einmal erfordert. Denn für Videoanforderungen müssen aufwändige Rechenverfahren für eine Umsetzung der per DVD oder TV-Tuner gelieferten Daten in gute Bilder sorgen. Ohne ausgefranste Kanten, flimmernde Bilder, leichte Ruckler und andere unerwünschte Effekte.
Auch die Projektionsleinwand muss hohen Ansprüchen genügen. Zudem sollte – trotz guter Lichtleistung neuer Beamer – der Raum weitestgehend abgedunkelt sein.
Projektoren und Zubehör müssen also, um einen wirklichen Kinogenuss zu ermöglichen, sehr hohen Ansprüchen genügen. Und dann sollte auch die Tonwiedergabe durch eine entsprechende Surroundanlage dem Bild angepasst sein. Und da schlägt sich natürlich in den Gesamtkosten für eine Heimkinoanlage – die diese Bezeichnung verdient – nieder.
Beachten muss man auch die Folgekosten für einen Beamer, denn ein Lampenwechsel schlägt mit mehreren hundert Euro zu Buche.
Unerlässlich ist jedenfalls eine gute Beratung bei einem versierten Fachhändler, denn eine falsch gekaufte Heimkinoanlage ärgert den Eigentümer über viele Jahre, falls er nicht resigniert und nochmals eine Menge Geld ausgibt um sie auszutauschen.
Und, was man noch beachten sollte, eine Heimkinoanlage ist nicht geeignet um schnell einmal Nachrichten oder ähnliches anzuschauen. Denn erstens fehlt Beamern fast generell der Tuner – es muss also eine „externe Versorgung“ etwa in Form eines geeigneten Receivers geschaffen werden, zudem braucht ein Beamer auch einige Zeit, bis er betriebsbereit ist. Zudem verkürzen kurze Anschaltzeiten die Lebensdauer der teuren Projektionslampe.
Wer allerdings eine gut geplante Heimkinoanlage hat, kann das Thema Film zu Hause wirklich neu erleben oder im XXL-Format Spiele zu erleben, im Internet gibt es dazu jede Menge Download Games. Sollte man es sich momentan nicht leisten können, schafft ein kleiner Kredit Abhilfe. So ein Heimkino mit 3D Shutterbrillen besonders auf einem 3D TV
ist auch eine perfekte Geschenkidee.
ist auch eine perfekte Geschenkidee.
